Heizsysteme / Swimmingpoolabdeckung
Der Bobsport entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts in der Schweiz und gehört heute zu den olympischen Programmen bei den Olympischen Winterspielen. Verwandt ist der Bobsport mit dem Skeletonsport und dem Rennrodeln. Neben den Profiwettkämpfen ist Bobfahren aber auch ein beliebtes Freizeitvergnügen für Alt und Jung. Dabei kommen Bobs wie Rutschteller, Kunststoff Bobs, Zipflbobs und Ski Bobs zum Einsatz.
Am Anfang war der Mini Bob
Klein und knallrot eroberte der Mini Bob die Pisten. Am Anfang war der Mini Bob eigentlich nur für Kinder gedacht und galt lange Zeit als Kinderspielzeug. Aber es dauerte nicht allzu lang, da kamen auch die Erwachsenen auf den Geschmack. Und auf einmal waren die Mini Bobs bei Alt und Jung gleichermaßen beliebt. Nunmehr erlebt der Mini Bob ein Revival. Unter dem Namen Zipflbob feierte der Mini Bob ein Comeback.
Grundlage für den Mini Bob war ursprünglich eine Kohlenschaufel, auf die man sich setzte und mit ihr über den Schnee rutschte. Heute nimmt man keine Kohlenschaufel mehr, sondern den Zipflbob. Er ist aus Kunststoff und besteht aus einer kleinen Sitzfläche. Da er keine Kufen hat, ist er kein Schlitten im eigentlichen Sinne. Der Mini Bob hat einen Haltegriff, der zwischen den Beinen eingeklemmt wird. Der Griff dient zum Lenken und zugleich zum Bremsen. Es genügt ein klein wenig Übung und dann beherrscht den Mini Bob wohl jedermann.
Der Zipflbob
Mit diesem Mini Bob ist so einiges möglich. Man kann mit ihm gemütlich gleiten, eine rasante Schussfahrt hinlegen oder sich an Slaloms versuchen. Ein vielseitiges Trendsportgerät für die ganze Familie. Der Zipflbob kann sowohl auf kleineren Hügeln und Pisten als auch auf einer Rodelnaturbahn eingesetzt werden. Da der kleine Bob mit ein wenig Übung leicht zu beherrschen ist, findet er immer mehr Anhänger. Wenn der Steuerknüppel an den Körper gezogen wird, dann bremst der Bob. Werden Steuerknüppel und Körpergewicht in eine Richtung gedrückt, dann zieht der Bob eine Kurve. Die Füße können leicht mitführen. Zum Bremsen werden sie nicht benötigt.
Durch die niedrige Sitzhöhe kann der Mini Bob eigentlich kaum umkippen und wenn doch, sitzt man auch schnell wieder drauf. Und noch einen Vorteil hat der kleine Bob: sein geringes Gewicht. Schon die Allerkleinsten können ihn mühelos den Hang hinaufziehen. Viel Platz benötigt der Bob auch nicht. Daher kann die gesamte Familie getrost zum Wintersport aufbrechen, denn der Mini Bob für jedes Familienmitglied passt auf alle Fälle in den Kofferraum. Und da es ihn in verschiedenen Farben gibt, besteht auch keine Verwechslungsgefahr. Jeder kann den Mini Bob in der Farbe bekommen, die er mag. Originell, funktionell und zunehmend beliebter – der Mini Bob.
Zipflbob Boom
Mittlerweile kann man bereits von einem Zipflboom sprechen. Es gibt Zipflbobrennen und die Zipflbob World Series wurden 2010 bereits zum siebten Mal ausgetragen. Seitdem ein paar Kitzbüheler den kultigen Mini Bob in den Neunziger Jahren auch über die Grenzen der Alpen hinaus bekannt machten, erlebte der kleine Flitzer ein Comeback. Das erste Zipflbobrennen fand 1999 am Kitzbüheler Horn statt, im Jahre 2000 folgte bereits die erste österreichische Staatsmeisterschaft. Doch das war noch längst nicht alles. Immer mehr Anhänger begeisterten sich für den Zipflbob. Daher startete im Jahre 2003 die erste Zipflbob World Series. Mittlerweile finden Zipflbob Rennen nicht nur in Österreich, sondern auch in der Schweiz, in Deutschland, in Frankreich, Italien und in den USA statt.
