Schlitten und Holzschlitten

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Schlitten und Holzschlitten

Der Schlitten
Auch heute noch zählt er zu den beliebtesten Wintersportgeräten – der gute alte Holzschlitten. Schon unsere Großeltern hatten einen solchen Schlitten im Keller oder in der Scheune stehen und seine Faszination ist bis heute ungebrochen. Neben dem Rodelschlitten gibt es aber noch viele weitere Schlittenarten. Dazu zählen der sportliche Bob, der Davoser Schlitten, in der Schweiz der meistverbreitete Schlitten sowie der Hornschlitten, ursprünglich als Arbeitsgerät der Bergbauern verwendet, mit dem sie Heu oder Holz transportierten. Außerdem gibt es Lenkschlitten, Pferdeschlitten, Hundeschlitten und viele andere mehr. Im Wintersport kommen vorwiegend Holzschlitten, Lenkschlitten, Rennrodel, Rodelschlitten, Skibobs und Skeleton zum Einsatz.

Rodeln auf Naturbahnen
Rodeln auf Naturbahnen steht als Wintersportprogramm bei Kindern und Erwachsenen ganz oben auf der Beliebtheitsliste. Rodeln macht Spaß, ist kostengünstig und die ganze Familie kann an dem Freizeitvergnügen teilnehmen.

Wo kann man rodeln?
Naturbahnrodeln gilt als Variante des Rodelns und ist vor allem in Italien und Österreich ein Volkssport. Rodelbahnen gibt es vor allem in hügeligen Geländen, auf denen mehr oder weniger ausgewiesene Strecken zum Rodeln einladen. Fast jeder kennt einen Rodelhang, zu den dann im Winter Groß und Klein mit ihren Schlitten ziehen. Erst muss der Hügel mühsam erklommen werden, aber dann winkt der Lohn für den Aufstieg – die rasante Abfahrt mit dem Schlitten. Und das Schönste daran ist, man kann Aufstieg und Abfahrt so oft wiederholen, wie man Lust dazu hat. Neben den so genannten freien Rodelbahnen gibt es auch die Naturrodelbahnen, die den verschiedensten Ansprüchen genügen. Einige sind sehr anspruchsvoll, andere weniger. Die einen sind für Familien geeignet, die anderen nur für Profis. Damit man die richtige Rodelbahn findet, sind diese Rodelbahnen in verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt. So kann man die Suche nach der passenden Rodelbahn eingrenzen.

 

 

Was ist zu beachten?
Damit das Rodeln auf dem Schlitten für alle zum Vergnügen wird, sollten einige Regeln beachtet werden. Diese gelten nicht nur auf angelegten Rodelbahnen, sondern auch auf den freien Bahnen. Wer den Hügel oder Hang hinaufsteigt, sollte sich immer abseits der Piste halten. Sind Kurven auf der Strecke, sollte man immer damit rechnen, dass ein Schlitten mit schneller Geschwindigkeit um die Kurve kommt. Auch hier ist es sicherer, ganz am Rand zu gehen und bei mehreren Personen an unübersichtlichen Stellen immer hintereinander zu gehen. Aber nicht nur beim Aufstieg auf die Rodelbahn sind einige Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. Auch bei der Abfahrt mit dem Schlitten heißt es Augen und Ohren auf, um im Notfall schnell bremsen zu können. Da sich nicht jeder daran halten wird, am Rand zu gehen, sollte man bei der Abfahrt immer mit entgegenkommenden Fußgängern rechnen. Ist die Strecke vereist, sollte man das Rodelvergnügen lieber auf später verschieben. Vereiste Strecken sind nicht für Abfahrten mit dem Schlitten geeignet. Bei streneger Kälte sollte die getragene Wäsche von sehr guter und warmer Qualität sein. Wer unbedingt nachts eine Rodelpartie veranstalten will, sollte auf beleuchtete Rodelpisten ausweichen. Hier ist die Rodelbahn mit genügend Licht ausgeleuchtet, so dass sowohl die Rodler als auch die Fußgänger alles gut im Blick haben.

Rodeln für Anfänger
Für Anfänger sind die einfachen Rodelschlitten am besten geeignet. Gut sind die Hörnerschlitten, weil man sich bei diesen gut festhalten kann. Auf diesen Schlitten sitzt man mehr oder weniger gerade und hält die Füße neben den Kufen in Bremsbereitschaft. Auch zum Lenken werden die Füße benutzt.