Was gibt`s Neues - Wintersporttrends
Jedes Jahr aufs Neue gibt es wieder den ultimativen Kick. Wintersport ist längst nicht mehr nur Ski und Rodel. Ist man früher lediglich mit einem Holzschlitten den Berg hinuntergefahren oder hat sich die Landschaft beim Skilanglauf betrachtet, gibt es heute weitaus mehr Wintersportmöglichkeiten. Ski und Rodel bleiben dabei nicht immer nur getrennt, sondern werden von einigen Herstellern sogar kombiniert. Wintersportfans finden also in jedem Jahr neue ausgefallene Möglichkeiten, wie sie die Piste hinunterrutschen können.
Rodeln mal ganz anders
Traditionelles Rodeln kennt man mit dem guten alten Holzschlitten. Dieser ist übrigens auch heute nicht unmodern und gehört nach wie vor im Winter auf die Piste. Gerade für die Allerkleinsten ist solch ein Schlitten sehr bequem, können sie doch auf ihm aufrecht sitzen und sich – wenn es ein Hörnerschlitten ist – gut an den beiden „Hörnern“ festhalten. Mama und Papa können den Zwerg dann den Berg hinaufziehen und gemeinsam den Abhang hinunterrodeln. Eine ganz andere Rodelmethode zeigt die neueste Erfindung. Ein Schlitten zum Aufblasen. Diese Schlitten gibt es zum Sitzen, aber auch zum Liegen. Die sogenannten Airboards sehen fast aus wie Luftmatratzen und genauso legt man sich auch auf diese. Kopf nach vorne und bäuchlings geht es dann den Hang hinunter.
Snowbike und Snowfox
Diese beiden sehen fast gemütlich aus, schließlich kann man darauf sitzen. Ein Snowbike sieht ähnlich aus wie ein BMX-Rad. Allerdings hat es natürlich statt der Räder Ski. Die Kombination von Skifahren und Radfahren ist zwar nicht neu, macht aber riesigen Spaß. Den Skifox könnte man getrost als Schemel bezeichnen. Man setzt sich drauf und fährt los. Lifttauglich ist der Skifox auch.
Flizz ist rodeln und skifahren in einem
Der Flizz basiert auf dem Böckl. Das ist eine Schlittenart, die im Südtiroler Pustertal verbreitet ist. Für den Flizz wird finnisches Birkenholz verwendet, der Ski ist ein Carvingski. Geeignet ist der Flizz laut Hersteller für Rodelbahnen und Skipisten. Man setzt sich auf den Schemel und steuert den Flizz durch seitliche Gewichtsverlagerung. Unterstützend wirken die Handgriffe. Gebremst wird mit den Fersen.
Snowdeck und Snowsnake
Endlich können auch die Skateboardfahrer den Winter genießen. Snowdeck und Snowsnake kommen den Bedürfnissen eines Skateboarders ganz nahe. Diese haben keine Bindung und entsprechen in ihrer Größe etwa dem, was ein Skateboardfahrer von seinem Skateboard gewohnt ist.
Mixture Skwal
Skwal vereint Snowboarden und Carving-Ski. Der Skwal ist ein breiterer Ski, bei dem die Bindungen wie beim Mono-Wasserski hintereinander montiert sind. Erfunden wurde Skwal 1992. Die Füße werden bei dieser Trendsportart hintereinander auf den Ski aufgesetzt und dann kann es auch schon losgehen. Für rasante Abfahrten ist Skwal bestens geeignet. Wer zunächst einen Kurs belegen möchte, findet in den meisten Wintersportorten Möglichkeiten dazu.
Snowkiten
Der Ursprung dieser Trendsportart liegt im Kiteboarding auf Gewässern. Beim Kiten im Schnee kann jeder seine Möglichkeiten austesten. Etwas Mut und Geschicklichkeit gehören dazu, wenn man sich an Snowkiten wagen will. Vereint werden hier gleich mehrere Sportarten: Kiteboarden, Gleitschirmfliegen, Skifahren und Snowboarden. Das Springen ist natürlich das Größte dabei. Weit und hoch gelingen die Sprünge, genau das richtige für Leute, die schon immer mal fliegen wollten. Dem Himmel kommt man beim Snowkiten zwar nicht ganz nah, aber das Feeling ist unvergleichlich.
